Fliegender Wechsel

Ziemlich schlau: Nachdem Bushido die Verbindung zu seinem früheren Paten, dem Oberhaupt einer stadtbekannten Berliner Großfamilie, gelöst hat, hat er sich nun in Gestalt des Bundespräsidenten gewissermaßen einen neuen Paten auserkoren. Ist ein cleverer Schachzug, wie ich finde: Die an sich nur symbolische Ehrenpatenschaft gewinnt nun durch die mediale Verbreitung in der Öffentlichkeit erst an Bedeutung. Es kommt in den Augen des Publikums einer Adelung gleich. Wer würde es ab jetzt noch wagen, den Vater von Steinmeiers Patenkind anzugreifen oder anzuklagen? Egal, ob Richter oder Straßenkrieger. Dürfte mit einigem Risiko verbunden sein, denn das Amt des Bundespräsidenten könnte sonst Schaden nehmen. Das wäre peinlich für die „Demokratie“. Hoffen wir, dass „Don Franko“, der die Ehrenpatenschaft für einen Drilling, nämlich das siebtgeborene Kind Bushidos, übernimmt, sich damit nicht übernommen hat und dass er sich vor allem seinen Aufgaben und Pflichten als „Ehrenpate“ einer aufstrebenden neuen deutschen Großfamilie bewusst ist. Denn Ehrenpatenschaft, wie der Name offenbar schon sagt, bedeutet: Es sollte ihm eine Ehre sein, dass Bushido nebst Gattin gerade ihn als Paten ausgewählt haben …

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