Speiübel …

… kann einem auch werden, wenn man auf das organisierte Affentheater in Katar blickt. An Peinlichkeit kaum zu überbieten, was dort abgeht. Rückgratlose Balltreter und ihre Funktionäre haben schon zu Beginn des Turniers das getan, was sie am besten können; sich ins eigene Knie schießen. Wenn Ideologie mit Profitgier konkurriert, obsiegt die Macht des Geldes. Fußball ist wie andere Sportarten ohnehin einem gnadenlosen Kommerz und geldgeilen Verbänden untergeordnet – da wollte man dem Gastgeber wenigstens symbolisch eins reinwürgen, um den Schein zu wahren. Die Kataris, die die FIFA an der kurzen Leine führen, lassen sich nun aber die verquere Ideologie des dekadenten Westens nicht so einfach unterjubeln. Es geht ohnehin nur um lächerliche Symbolik – die „Liebesbinde“ soll ja zeigen, wie mutig man gegen Unrecht und Diskriminierung kämpft.
Gratismut ist leicht, denn er kostet nichts – daran hat man sich hierzulande gewöhnt, denn man ist in der grünlinks gefärbten Medienlandschaft weitgehend unter sich, gleichgeschaltet oder duckt sich opportunistisch weg.
Wenn es dann mal überraschend Gegenwind gibt, was die saturierten „Moralweltmeister“ nicht gewöhnt sind, zieht man schnell den Schwanz ein, um seine Pfründe und Prämien nicht zu gefährden – da steckt man sich seine LGBT-Binde flugs dahin, wo keine Sonne scheint. Dank gebührt dem Emir von Katar, dass er die feige Bande so richtig vorgeführt hat. Erinnert mich übrigens an die Szene, als Habeck in Katar um Gas gebettelt hat und eine Abfuhr bekam. An solchen Episoden und am hohen Selbstbewusstsein prosperierender Staaten in anderen Kulturkreisen kann man übrigens auch sehen, wie die Macht des Westens (und seiner extremen Kulturmarxisten) schwindet.

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6 Gedanken zu “Speiübel …

  1. FDominicus 22. November 2022 / 17:35

    Gerade heute habe ich mich dazu noch mal ausgelassen:
    „Nicht, daß ich es nicht verstehe, aber es ist einfach “mutig” zu sein, wenn man keine Folgen zu fürchten hat. In jedem Land kann einem schnell Gefängnis oder Schlimmeres blühen. In keinem Staat ist dieser ein Freund, weder für die Einheimischen noch Gäste und manche Länder sind nun mal problematischer als andere!“

    Hätten Sie einfach mal den Mund gehalten und nicht so getönt …

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  2. FDominicus 23. November 2022 / 12:53

    Ich fand das hier auf FB:
    „Man hätte sich eben gar nicht erst auf diese Schiene begeben dürfen. Wenn man sich immer wieder in Tugendhaftigkeit sonnen und sie propagieren will, dann wird da eben auch Konsequenz erwartet. Und kein Einknicken dort, wo ein Fanal ausnahmsweise tatsächlich not täte. Damit macht man sich nunmal unglaubwürdig und noch lächerlicher, als ohnehin schon. Der Spott und die Verachtung sind jetzt umso schärfer, je mehr sich diese Mitläufer die Rolle als Oberlehrer der bösen Europäer angemaßt und damit genervt haben, obwohl sie nichts anderes sind als Balltreter.“

    Ich denke, daß trifft es sehr gut.

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    • citronimus prime 24. November 2022 / 16:04

      Ja, hatte einen Teil eben in einer Pause angelesen, obwohl ich kein FB nutze. Seltsamerweise ist der Link hier in dieser Ansicht verschwunden, aber eben im mobilen Dashboard sah ich ihn noch … WordPress hat den wohl automatisch ausgefiltert.

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      • citronimus prime 24. November 2022 / 16:10

        PS: Interessant, in der mobilen Ansicht (Smartphone) ist der verlinkte Beitrag voll eingebunden, aber am PC (bei mir zumindest) gar nicht sichtbar …

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