Die üblichen Terroristen …

Komisch, dass die gefährlichen Putschisten und Umstürzler, die man uns gelegentlich präsentiert, immer so mitleiderregende Gestalten sind. Irgendwie enttäuschend. So wirkt das nicht realistisch genug. Hätte man da keine besseren Kandidaten finden können, die martialischer wirken? Man hätte doch wenigstens diesen tätowierten Rocker-Opi aus der Impfkampagne buchen können. Wenigstens ist ein sog. Prinz Heinrich unter den Verschwörern, wie in einer billigen Schmierenkomödie. Wahrscheinlich hat der sogar ein Luftgewehr zu Hause, mit dem er auf Zielscheiben mit dem Bildnis von Politikern schießt. Hoffentlich schafft man es noch rechtzeitig, ihr geheimes Waffenlager zu finden (bzw. schnell einzurichten und dann zu finden). Man muss schon regelrecht Mitleid mit den armen Schweinen haben, über deren ungeheuerliche Absichten, Planungen und Todeslisten man in den nächsten Monaten noch zur Genüge auf allen Sendern bis ins kleinste Detail berichten wird. Bloß gut, dass viele Medien da schon zwei Wochen vorher über diese PR-Aktion informiert und rechtzeitig vor Ort waren, als man diese Gedankenverbrecher mit einem Polizeiaufgebot quasi in Divisionsstärke dingfest machen konnte.
Ich halte diese Show mehr oder weniger für eine schlechte Inszenierung, die hervorragend zur Ablenkung geeignet ist. Ein paar Spinner (inkl. V-Leute und Provokateure) waren halt mal wieder blöd genug, die nützlichen Idioten zu spielen. Man muss schon sehr bescheuert sein, da an eine terroristische Gefahr (geschweige denn an die Wahrscheinlichkeit eines Staatsstreichs) zu glauben, die von ein paar resignierten Rentnern ohne Einfluss oder Kontakte ausgehen soll, die in einer Telegram-Gruppe herummotzen. Lächerlich. Wem nützt das? Jetzt redet man nicht mehr über linksgrünes Staatsversagen. Man kann das Narrativ von der rechten Gefahr füttern und die Repressionsschraube gegen die Bevölkerung wieder ein Stück weiter anziehen.

Geliefert wie bestellt

Das, was man mit den Corona-Zwangsmaßnahmen angeblich verhindern wollte, bekommt man jetzt: Den Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Die Kindermedizin steht kurz vor dem Kollaps. Der Medikamentenmangel wird immer schwerwiegender. Produzenten kommen nicht hinterher oder nehmen Wirkstoffe aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Sortiment – weil sie nicht mehr kostendeckend produziert werden können. Menschen werden sterben, weil sie ihre Krebsmedikamente nicht bekommen. Mysteriöse Übersterblichkeit tendenziell steigend, im Oktober gegenüber dem Median der letzten drei Jahre: knapp 20 %.
„Gesundheitsminister Lauterbach ist natürlich über die Problematik informiert“, sagt Apotheker S., „er hat aber auch viele andere Probleme, die zu lösen sind.“ (zitiert bei T-Online)

Klar, der arme Mann ist völlig überlastet. Warnt vor Omikron-Killermutanten, kümmert sich, damit er seine abgelaufenen Impfstoffe noch irgendwie los wird, opfert sich auf, um den Leuten den nächsten Booster schmackhaft zu machen. Verständlich, dass man da für derlei Petitessen wie Medikamentenversorgung keine Zeit mehr findet. Hauptsache, die Maske sitzt immer dicht auf dem Rüssel.

Andererseits herrscht sowieso Totalversagen auf allen Ebenen und in allen Ressorts, soweit man es überblicken kann: Wumms-Kanzler Scholz, Helikopterministerin Lambrecht, Kinderbuchautor Habeck, Kindfrau Baerbock, Patient Lauterbach und natürlich die furchtbare Frau mit der Armbinde …

Nachlese

Die DFB-Führung wollten ein Zeichen setzen (lassen). Nur zwei Spieler waren dafür. Alle anderen Spieler der Mannschaft waren dagegen. Die wollten mit diesem politischen Affentheater nichts zu tun haben, sondern mit Leistung überzeugen. Sie haben trotzdem mitgemacht. Die Mehrheit! Gegen ihren Willen. Aus Opportunismus. Aus Schwäche oder Feigheit. Widerstand, das Vertreten der eigenen Meinung hätte sie nichts gekostet. Niemand hätte sie aus dem Team oder Club geworfen. Niemand hätte ihre Bankkonten gesperrt. Niemand hätte sie bedroht, verurteilt oder Parolen an ihre Hauswand geschmiert. Sie hätten nur nein sagen müssen. ***
Das sind aber auch jene, die ihre Lehrer und Eltern früher gefragt haben: Wie war das damals nur möglich? Warum haben die alle mitgemacht? Warum hat sich niemand gewehrt, als es noch möglich war?
Hochbezahlte Funktionäre und Sportler haben dem Ansehen Deutschlands bzw. dem, was davon noch übrig war, schweren Schaden zugefügt, sich blamiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. Im fairen Spiel zu verlieren, ist natürlich keine Schande. Sich aus reinem Opportunismus politisch-ideologisch instrumentalisieren zu lassen und dann sang- und klanglos unterzugehen, ist peinlich. Und doch irgendwie vertraut.

Bye Bye, Ihr Clowns …

„Siegen? Das gibt es nicht! Das darf nicht sein, daß sowas siegt!“
Aus: „Die Abenteuer des Werner Holt“ (Dieter Noll)

Doch, es war ein spannender Fußballabend am Donnerstag, ein tolles Spiel, getrieben von einer motivierten Mannschaft mit sympathischen Spielern, erfolgshungrig, sprühend vor Vitalität, mit erkennbarer Freude am Spiel, kreativ und mit variantenreichen Dribblings. Sie brillierten mit schnellen Kontern, auch einigen guten Torschüssen und gelungenen Abschlüssen. Sie gewannen Zweikämpfe und verloren welche, holten sich den Ball zurück und ließen ihn sich auch mal wieder abnehmen, wurden gefoult, fielen und standen wieder auf, aber blieben immer fair. So eroberten sie die Herzen der Zuschauer im Stadion und auf den deutschen Sofas. Ich hätte dieser Nationalmannschaft den Erfolg und auch die Qualifikation fürs Achtelfinale so sehr gewünscht. Ich fieberte förmlich mit und jubelte laut bei jedem ihrer Tore. Aber es sollte nicht sein. Leider. Das Team aus Costa Rica hat bis zur letzten Minute der Nachspielzeit eisern gekämpft. Ich hätte ihnen den Erfolg gegönnt. Leider sind sie nun in der Vorrunde ausgeschieden. So wie auch die gegnerische Mannschaft. Das wiederum war gut so.

Munition

Der Bundeswehr fehlt es auch an Munition. Ist im Grunde irrelevant, denn die Zahl der noch einsatzfähigen Panzer und sonstigen schweren Waffen liegt im homöopathischen Bereich. Man schätzt, dass im Kriegsfall die Munitionsreserven je nach Waffengattung nur für wenige Stunden reichen würden.
Tipps zur Abhilfe: Einfach weniger Schüsse abgeben. Dann kann man etwas länger Widerstand simulieren; auf mehr liefe es ohnehin nicht hinaus.
Fehlende Munition durch Haltung wettmachen. One-Love-Armbinde und pinkfarbene Maske nicht vergessen.
Oder wieder mal einen millionenschweren Beratungsauftrag an die Buddies von McKinsey vergeben, um nachhaltige und klimaverträgliche Vorschläge für feministische Lösungsstrategien zur Behebung der unfairen Munitionsverteilung zu entwickeln… usw. usf.

War klar. Wenn man sonst nichts zustande bringt, hat man wenigstens mal wieder ein „Zeichen gesetzt“ bzw. ein „klares Signal gesendet“ …
Was sucht die als Innenministerin jetzt überhaupt in Katar auf der Tribüne? Sinnlos in der Welt herumdüsen, tonnenweise Abgase emittieren, nur um ihr Gesicht in die Kamera zu halten und ein paar Hände zu schütteln und sich für „Zivilcourage“ feiern zu lassen.

Ängste

Dieser Trump mache ihm wirklich Angst, sagte mir mein Bruder kürzlich. Ernsthaft? Putin müssen wir fürchten, klar, sagen auch alle, u.a. auch unsere Bundeshelikopterministerin Lambrecht. Die muss es ja wissen. Die „Erderhitzung“ versetze sie in Panik, schreien die Gläubigen der Klimasekte und ziehen sich schon mal warm an, bevor sie ihren Arsch in einem gesponserten Mietwagen mit Sitzheizung parken, um gut gepampert zur nächsten Straßenblockade zu fahren. Der besessene Lauterbach schürt natürlich weiterhin die Angst vor den kommenden Killermutanten seines geliebten Virus. Die nächsten Varianten seien natürlich noch ansteckender, noch tödlicher, noch schlimmer als alles, was man je erlebt habe …
All dies und noch mehr muss niemanden in Angst versetzen, denn es handelt sich um weitgehend unbegründete oder politisch- medial geschürte, gut instrumentalisierbare Ängste.
Fürchten muss man allein unsere bundesdeutsche Regierung. Unser ärgster Feind steht im eigenen Land. Wenn man sich wirklich vor etwas ängstigen sollte, dann ist es das, was diese Truppe von traurigen, dilettierenden und destruktiv agierenden Gestalten tut und weiter zu tun beabsichtigt. Die herrschende Politik kann man nur noch als existenzbedrohend bezeichnen. Gut enden wird das nicht. Hoffentlich habe ich unrecht.

Speiübel …

… kann einem auch werden, wenn man auf das organisierte Affentheater in Katar blickt. An Peinlichkeit kaum zu überbieten, was dort abgeht. Rückgratlose Balltreter und ihre Funktionäre haben schon zu Beginn des Turniers das getan, was sie am besten können; sich ins eigene Knie schießen. Wenn Ideologie mit Profitgier konkurriert, obsiegt die Macht des Geldes. Fußball ist wie andere Sportarten ohnehin einem gnadenlosen Kommerz und geldgeilen Verbänden untergeordnet – da wollte man dem Gastgeber wenigstens symbolisch eins reinwürgen, um den Schein zu wahren. Die Kataris, die die FIFA an der kurzen Leine führen, lassen sich nun aber die verquere Ideologie des dekadenten Westens nicht so einfach unterjubeln. Es geht ohnehin nur um lächerliche Symbolik – die „Liebesbinde“ soll ja zeigen, wie mutig man gegen Unrecht und Diskriminierung kämpft.
Gratismut ist leicht, denn er kostet nichts – daran hat man sich hierzulande gewöhnt, denn man ist in der grünlinks gefärbten Medienlandschaft weitgehend unter sich, gleichgeschaltet oder duckt sich opportunistisch weg.
Wenn es dann mal überraschend Gegenwind gibt, was die saturierten „Moralweltmeister“ nicht gewöhnt sind, zieht man schnell den Schwanz ein, um seine Pfründe und Prämien nicht zu gefährden – da steckt man sich seine LGBT-Binde flugs dahin, wo keine Sonne scheint. Dank gebührt dem Emir von Katar, dass er die feige Bande so richtig vorgeführt hat. Erinnert mich übrigens an die Szene, als Habeck in Katar um Gas gebettelt hat und eine Abfuhr bekam. An solchen Episoden und am hohen Selbstbewusstsein prosperierender Staaten in anderen Kulturkreisen kann man übrigens auch sehen, wie die Macht des Westens (und seiner extremen Kulturmarxisten) schwindet.

Zweifel

Kriegspropaganda sei so dumm, dass man als normal denkender Mensch gar nicht anders könne, als mit der Gegenpartei zu sympathisieren, soll George Orwell einst sinngemäß geschrieben haben.
Das stimmt sicherlich, allerdings gilt dies spiegelbildlich auch für die Propaganda auf Seiten des Kriegsgegners, von der man hierzulande weitgehend abgeschirmt ist.
Doch von unseren Statthaltern und den ihnen hörigen staatsnahen bundesdeutschen Medien, die bereits während der bleiernen Merkeljahre und im Zuge der Corona-Hetzkampagne gegen Skeptiker und Verweigerer der mRnA-Injektionen alle Register gezogen haben, um das Volk zu spalten, ist in der gegenwärtigen Lage nie und nimmer eine objektive oder neutrale Berichterstattung zu erwarten. Geschweige denn, dass noch deutsche Interessen eine Rolle spielen dürften. So ist das wichtigste Interesse jeder Nation zunächst einmal das eigene Überleben. An den Aussagen und Handlungen der Baerbocks, Habecks, Lauterbachs usw. ist ersichtlich, dass diese Subjekte den Interessen der Bürger dieses Landes keine besondere Bedeutung beimessen.
Buchstäblich alles, was man hierzulande liest, hört, gezeigt bekommt, ist in Zweifel zu ziehen, alles ist zu hinterfragen, nichts sollte man unbesehen und ungeprüft glauben. Inwieweit Kriegspropaganda auf fruchtbaren Boden fällt, ist nicht zuletzt von der geistigen Reife der Menschen hinter den Fronten abhängig. Insoweit erweist sich der Erfolg oder Misserfolg von Kriegspropaganda immer auch als Maßstab für die Mündigkeit einer Gesellschaft.

Interessant, worüber man nichts liest

Soweit ich mitbekomme, hört und liest man in den staatsnahen Medien momentan nichts mehr zum Thema der Nord Stream-Pipeline-Sprengung. Es ist, als ob die Öffentlichkeit diesen Terrorakt, höchstwahrscheinlich verübt von unseren Freunden und/oder Verbündeten (nur zu unserem Besten), schnellstmöglich vergessen soll. Schon irgendwie komisch, da lässt sich ein Staat seine kritische Versorgungsinfrastruktur vor der eigenen Nase wegbomben und kann/darf oder will dann nicht mal ermitteln; die ist dann mal weg, die Pipeline. … Andererseits, Scholz, das arme Würstchen, was soll der schon machen? Der tut schon, was er kann. Nämlich nichts. Und das übersteigt schon seine Fähigkeiten. Warum soll er sich bei dem Thema auch noch sinnlos aufplustern. Hat er vermutlich auch schon vergessen, bei den Erinnerungslücken, die er zuweilen hat …