Notiz

Scheint, als hätte man Scholz fies ausgetrickst, indem man ihm in der Frage der Kampfpanzerlieferungen eine europäische Geschlossenheit und uneingeschränkte Lieferbereitschaft der USA vorgegaukelt hat, die so wohl doch nicht besteht. Andere europäische Staaten rudern jetzt zurück, wollen sich die ganze Sache mit den Leoparden nochmal überlegen oder deutlich weniger oder gar keine Panzer liefern und lassen den deutschen Panzerkanzler jetzt allein im Regen stehen. Der kann ja nun nicht mehr zurück, da er bereits das letzte waffentechnische Tafelsilber abgegeben oder fest zugesagt hat. Angeblich soll Baerbock hinter der Intrige stecken. Sie habe wohl im Hintergrund die Strippen gezogen und insbesondere in England und den USA dafür geworben, Scholz etwas unter Druck zu setzen. Man weiß ja, dass unsere feministische Außenministerin am liebsten sofort gegen Russland marschieren (lassen) möchte.
Dies war ja auch nur möglich, weil Scholz sein Zögern und Zaudern immer nur mit der fehlenden gemeinsamen Position der sog. Partner begründet hat. Die hat er dann pro forma serviert bekommen, damit er liefert. Ich möchte jedenfalls jetzt nicht in Scholzens Haut stecken. Was für ein Trottel. Wankelmut tut selten gut, wie man sieht. Mit einem Gerhard Schröder wäre solch ein Fiasko nie passiert. Der hätte seine Position von Beginn an klargestellt und basta. Davon wäre er nicht abgewichen. Aber ein Scholz, nun ja, der Herr Bundeskanzler badet gern lau …

Ein Gedanke zu “Notiz

  1. FDominicus 17. Februar 2023 / 11:45

    Ich glaube nicht, daß es Scholz irgendwie schadet. Und die nächste Wahl ist noch weit him, bis dahin haben unsere Presse und Politiker schon wieder ganze Sauherden durch’s Dorf getrieben.

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